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VON EINER DESIGNAGENTUR ZUM INNOVATIONSTREIBER

Method hat als Designagentur begonnen und ist zu einem inspirierenden Büro für integrierte Marken-, Produkt und Servicekommunikation gewachsen, welches uns vor allem durch seine Innovationsfreude begeistert. Im Gespräch mit Chris im San Francisco Büro haben wir mehr über die Philosophie und Herangehensweise erfahren.

Die rund 100 Mitarbeiter arbeiten in den Büros in San Francisco, New York oder London. Wobei auch beim stetigen Wachstum nie die Grenze von 50 Mitarbeitern pro Standort überschritten wird. Ein erstes Anzeichen für die Kultur, auf die bei Method großen Wert gelegt wird. Es fühlt sich ein bisschen an, als wären wir bei einem 15 Jahre alten Startup zu Besuch, welches sich seinen Erfindergeist, die Freude an der Sache sowie dem positiven Klima im Team erhält und auch erhalten will.

Foto: Beke Fahrenbach, Chris Macdonald, Rönke von der Heide
Beke Fahrenbach, Chris Macdonald, Rönke von der Heide

Als logische Konsequenz des Wachstums und für einen optimalen Projektablauf wird heute in Abteilungen gearbeitet und Verantwortlichkeiten sind geklärt. Im Workflow funktioniert ähnlich wie beim Hausbau – die Abteilung für Interaction Design verantwortet die Architektur,  das Visual Design kümmert sich um die Anmutung und das Aussehen, während die Experten des Design Technology quasi die Muttern und Schrauben bilden. Verbunden und Zusammengehalten, wie von einem Kleber wird jedes Projekt vom Kundenservice. Entscheidend dabei ist, dass die Mitarbeiter sowohl zwischen den drei Standorten als auch innerhalb der Büros, die Aufgaben wechseln.

Neben den Arbeiten für Kunden, wie Google, Nike, Lush, intel, TED, Nissan, Skype, Telekom und Visa sind vor allem die internen Aufgabenstellungen spannend. Regelmäßig werden Ideenansätze aus den eigenen Reihen vorgestellt und in einem Pitch ggf. zu einem Projekt ausgewählt. Dieses bekommt dann ein Budget und Timing und wird gleichwertig, wie bezahlte Kundenprojekte behandelt. Dadurch entstehen immer wieder vielversprechende Ergebnisse, wie die Produktion eines abstrakten Werkzeugs zur Entwicklung des Internets der Dinge – siehe hier sowie einer intensiven Auseinandersetzung und Ausführung mit realen Experimenten zu der Zukunft von Zahlungsmitteln – siehe hier.

Doch auch in seiner Arbeit für Kunden überzeugt Method in seinen Ergebnissen. Die leidenschaftlichen Designer hinterfragen nahezu alles und lassen sich gleichzeitig von Markenwerten für die strategische Planung leiten. Marken definieren, wofür ein Unternehmen steht und warum Kunden in es vertrauen sollen und bieten Method damit eine Entscheidungshilfe und Basis für Ihre Designentwicklungen. Die ganzheitliche Herangehensweise versteht Method als Experience Design – vom Ziel des Unternehmen, über die Marke, sämtliche verknüpfte Interaktionen und Erfahrungen zum eigentlichen Produkt/Service und dem Wunsch bzw. Bedarf des Endkunden.

Uns hat vor allem die Kultur der Kreativagentur begeistert. Neben den definierten Aufgabenstellungen kann auch jeder individuell Zeit und Infrastruktur für seine ganz eigenen Projekte nutzen.  Außerdem wird der große, lange Tisch zentral im Büro für regelmäßiges gemeinsames Kreativwerden fernab von Projekten genutzt. Wöchentliche Happy Hours im Büro, Ausflüge und Sportaktivtäten finden sogar noch bei ehemaligen Mitarbeitern großes Interesse. Ein weiteres Eventformat für das Team ist eine Interviewsession, wo immer wechselnd Mitarbeiter zu Moderatoren werden und ihre Kollegen zu wirklich allem befragen, was sie interessiert. Wie wir beobachten konnten, kann das ziemlich witzig werden.

Die Kultur bei Method basiert auf 5 Säulen: Empathie,  Neugier, Experimentieren, Handwerk und Präzision.  Durch dieses Selbstverständnis kann Method Talente gewinnen und halten, Kunden durch Innovationen aus dem eigenen Hause überraschen und akquirieren sowie stets am Puls der Zeit arbeiten.

Lasst euch inspirieren von den zahlreichen gelungenen Arbeiten der Agentur – hier geht’s zur Webseite.

Danke an Chris und das Team für einen inspirierenden Nachmittag in San Francisco!